Multimediales Kunstprojekt mit Künstlern aus Japan und Deutschland
24.04.2008 - 18.05.2008 / Kunsthalle Faust

Schön – Schön, oder auch: so weit so gut; was – wenn man dieser Floskel die Ihr eigene Relation wörtlich entgegenhält, die Weite mit Güte einhergehen lässt – dann ob der Distanz Hannover – Japan letztendlich auf ein “sehr weit” oder eben “sehr schön” hinausläuft. Und Letzteres wird auch von Japanern verstanden, haben sie doch dieses Adjektiv deutscher Sprachschöpfung zu dem ihren mit etwa gleicher Bedeutung gemacht.

Schön ist also ein Wort, das zwischen Asien und Europa eine Brücke baut. Jeder hat seins und beide gebrauchen es. Schön, schön – eine Redewendung, die den Ist-Zustand einer gemeinsamen Grundstimmung beschreiben könnte und schon nach dem Zukünftigen fragt. Es geht also künstlerisch nicht nur um die Umsetzung ästhetischer Ideen, sondern auch um Visionäres, Zukunftsentwürfe, Sinnstiftung, Gemeinsamkeiten, Unterschiede.

Chigusa Muro: If you were born on the ground, what would be there
Sven Giesmann: do it

Unter der thematischen Klammer “Schön – Schön” präsentiert die Kunsthalle Faust, kuratiert von Harro Schmidt und Aki Wendland (Tokyo/Poznan), in Kooperation mit dem Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover einen künstlerischen Austausch zwischen sieben Künstlern aus Japan und vier heimischen Künstlern aus der Region Niedersachsen und Berlin. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft zwischen Hannover und Hiroshima werden in der Kunsthalle Faust Exponate zu sehen sein, die aufeinander Bezug nehmen und einen Dialog eröffnen, auch mit dem Publikum. Den zweiten Schwerpunkt bildet die Präsenz künstlerischer Arbeiten auf dem Messegelände, welche einen eher performativen Eventcharakter vermitteln.

Schön - schön
Schön - schön
Schön - schön
Schön - schön

Wir begrüßen folgende Künstler mit ihren Werken:
Miho Matsumae, Shigenobu Fujishiro (Hiroshima), Yasuyuki Saegusa, Oura Kazuyo (Yamagata), Motoko Dobashi (Tokushima), Chigusa Muro (Kyoto) und Koichi Watanabe (Fukushima) sowie Sven Giessmann, Ilka Theurich (Hannover), Olaf Arndt und Kain Karawahn (Berlin).

Schön – Schön
Ausstellungsdauer: 24. April bis 18. Mai 2008
Vernissage: Sonntag, 20. April 2008, 11 Uhr
Öffnungszeiten: Do und Fr 16-20 Uhr, Sa und So 14-18 Uhr
Eintritt: 3 Euro, ermäßigt: 2 Euro

Kain Karawahn: Ist ein Brennpunkt ein Punkt der brennt?

Feuer-Performance
Der Feuer-Performancekünstler Kain Karawahn wird an der Außenfassade der Messehalle Feurerkugeln schwingen lassen, begleitet von japanischen Odori-Tromlern und TänzerInnen aus Tokushima. In der Kunsthalle Faust zeigt er Fotoarbeiten.

Ort: Messegelände, Halle 2
Datum: Montag, 21. April 2008, 21 Uhr

Kontakt

Kunsthalle Faust
Harro Schmidt
Zur Bettfedernfabrik 3
30451 Hannover

Tel. 0511 / 213 48 60
EMail: kunsthalle@kulturzentrum-faust.de

Öffnungszeiten:
Do und Fr 16-20 Uhr, Sa und So 14-18 Uhr
(bitte Ausstellungstexte beachten!)

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