Kunststudierende auf Humboldts Spuren in Venezuela
13.06.2010 - 18.07.2010 / Kunsthalle Faust

Ein Ausstellungsprojekt in Kooperation mit der Fachhochschule Ottersberg und Studierenden der Klassen von Prof. Michael Dörner und von Prof. Luis Gómez der Universidad del Zulia Facultad Experimental de Arte, Maracaibo, Venezuela

In diesem Jahr jährt sich der Todestag Alexander von Humboldts zum 150. Mal. Legendär sind seine Forschungsreisen nach Südamerika. Zwischen 1799 und 1804 reiste Humboldt gemeinsam mit dem französischen Botaniker Bonpland nach Venezuela und fuhr mit einer Piroge zunächst den Apure und anschließend den Orinoco flussabwärts. Auf seiner Reise sammelte und zeichnete er Pflanzen und Tiere, er schrieb und forschte. Bis heute sind seine Aufzeichnungen von unschätzbarem Wert, denn Humboldt war ein disziplinübergreifender Querdenker – sowohl in Geologie, Botanik, Anatomie, Mathematik und Zoologie als auch Philologie bewandert.

Alexander von Humboldt war offen für alles Neue, denn Bildung bedeutete für ihn nicht das Anhäufen von Wissen, sondern die Fähigkeit zum Zusammenfügen. Was heute unter Kompetenzbildung verstanden wird, hat Humboldt vor 200 Jahren vorgemacht. Ob Darwin, Goethe oder Schiller, sie alle schätzten ihn als äußerst gebildeten, geistreichen und unterhaltsamen Zeitgenossen.

Auf Humboldts Spuren
Auf Humboldts Spuren
Auf Humboldts Spuren
Auf Humboldts Spuren
Auf Humboldts Spuren

Im Frühjahr 2010 unternahm Prof. Michael Dörners Klasse vom Fachbereich Freie Kunst an der Fachhochschule Ottersberg eine Kunst- und Forschungsreise auf Humboldts Spuren. Die Exkursion führte sie von Caracas über die Anden nach Maracaibo, wo die Gruppe auf die Klasse von Prof. Luis Gómez von der Universität La Facultad Experimental de Arte aus Maracaibo traf. Gemeinsam entwickelten die Studentinnen und Studenten einen Ausstellungsbeitrag für die 10. Velada Santa Lucia, das internationale Kulturfestival Maracaibos. Zurück in Deutschland werden ihre Arbeitsergebnisse nun erstmals in der Kunsthalle Faust gezeigt.

Zu sehen sind filmische Dokumentationen, Videoarbeiten, Installationen, Fotografie, Malerei und Zeichnung von Linn Bode, Waltraud Feser-Bonthuis, Alexandra Hartmann, Isabel Jennrich, Finn Klammer, Susanne Hoffmann-Götze, Barbara Mader, Andrea Firnkes, Eva Merz und Tobias Reimers (Deutschland) sowie Kenny Perez, Pedro Medina, Yarinés Suarez, Agustín Rincón, Luisandra Briceño, Jonathan Lara, Rosmary Labarca und Maria Fernanda Guevara (Venezuela).

Mücken drücken und Kröten lecken
Ausstellungsdauer: 13. Juni bis 18. Juli 2010
Vernissage: Samstag, 12. Juni 2010, 19 Uhr
Öffnungszeiten: Do und Fr 16-20 Uhr, Sa und So 14-18 Uhr
Eintritt: 3 Euro, ermäßigt: 2 Euro

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30451 Hannover

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Öffnungszeiten:
Do und Fr 16-20 Uhr, Sa und So 14-18 Uhr
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